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Ministerialrat Ulrich Hagebölling überreicht Hornburgs Bügermeisterin Helga Küchler und Stadtdirektor Andreas Memmert die Anerkennungsurkunde
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Ministerialrat Ulrich Hagebölling überreicht Hornburgs Bügermeisterin Helga Küchler und Stadtdirektor Andreas Memmert die Anerkennungsurkunde
Wichtigster Tag in der Neuzeit
Fachwerkstadt Hornburg hat erneut das Prädikat "Staatlich anerkannter Erholungsort"
Von Hartmut Mahnkopf
HORNBURG. Die Stadt Hornburg bekam nach 1991 nun erneut das Prädikat "Staatlich anerkannter Erholungsort" verliehen. Gestern fand die Übergabe des Gütesiegels statt.
Dieses verleiht das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr auf Antrag und verbindet damit hohe Qualitätsanforderungen. Die vom Niedersächsischen Wirtschaftsminister Jörg Bode unterschriebene Urkunde überreichte der Leitende Ministerialrat Ulrich Hagebölling.
Zur Feierstunde hieß Hornburgs Bürgermeisterin Helga Küchler die zuständige Sachbearbeiterin Nicole Daniel, Stadtdirektor Andreas Memmert, Ratsmitglieder und Vereinsvertreter willkommen. Memmert bezeichnete den Tag als Hornburgs wichtigsten Tag in der Neuzeit.
Er schilderte die Bemühungen der Stadt, die mit der Antragstellung 2009 verbunden waren und dankte den Hornburgern für ihr Engagement. Memmert berichtete, dass Hornburg in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen worden sei. "Wir haben Stadtentwicklungspolitik zu betreiben", bekräftigte er. Das Prädikat sei wichtig für die Tourismusförderung der Stadt.
Hagebölling teilte die Gründe mit, die zur erneuten Verleihung geführt hatten. Er hob das Ortsbild der Fachwerkstadt hervor, die Infrastruktur und das bürgerliche Engagement. "Hornburg hat sich kontinuierlich weiterentwickelt", sagte Hagebölling. Die Vergaberichtlinien seien deutlich angehoben worden. 2011 werden acht Städte im ehemaligen Regierungsbezirk Braunschweig das Prädikat bekommen, vorher waren es 36.
"Wir dürfen uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Denn die Anerkennung kann widerrufen werden", mahnte Memmert.
Braunschweiger Zeitung, Wolfenbuettel: 28. April 2010, Wolfenbüttel Lokales, Seite 43
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