BAMBERG - UNESCO Weltkulturerbe
Auf sieben Hügeln des abfallenden Steigerwaldes erhebt sich die Stadt und blickt hin über den weiten Talraum, der von Main und Regnitz durchzogen wird. Hier wurde Bamberg vor über einem Jahrtausend von Kaiser Heinrich II. gegründet. Drei dieser Hügel wurden schon damals mit Kirchen gekrönt: Domberg, Michelsberg und Stefansberg.
Die Stadt wurde 1007 zur Hauptstadt des Bistums erhoben und blüht in den folgenden Jahrhunderten unter den kunstsinnigen Bischöfen in allen Stilarten heran. Seine bedeutendsten Prägungen der Kunstentwicklung hat Bamberg im Spätromanisch-frühgotischen und Barocken gefunden.
In gotischer Zeit erbauten die Bürger der Stadt die Obere Pfarrkirche und gestalteten die zahllosen malerischen Winkel und die gemütliche Welt der Fachwerkhäuser und Höfe.
Neben dem Dom behaupten sich auch St. Jakob, die St. Martinskirche, das Böttingerhaus, die Neue Residenz und die Alte Hofhaltung.
Aus der Zeit des bürgerlichen Barocks gab es berühmte Baumeister wie die drei Dientzenhofer, Maximilian von Welsch, Balthasar Neumann und Joh. Mich. Küchel (Inselrathaus). Zu Anfang des 19. Jahrhunderts lebte E. T. A.Hoffmann als Theater-Kapellmeister und Komponist in Bamberg.
Das Bamberg unsere Tage hütet den Schatz der Jahrhunderte. Die Staatsbibliothek bewahrt neben kostbaren Handschriften über 70000 Kunstblätter.
Eine Fülle von Entdeckungsmöglichkeiten bietet die Stadt und wer dem Frohsinn der fränkischen Bevölkerung erleben will darf an den Bierkellergärten nicht vorbeigehen.
Seit 1993 ist Bamberg Weltkulturerbe der UNESCO.
Copyright by Thorsten Melnicky, SPECIAL MOMENTS VERLAG
(www.specialmoments-media.de, info@specialmoments-media.de)
Sitemap »